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Wie ernähre ich mich gesund? Wir zeigen Ihnen die 19 wichtigsten Tipps!
Wie ernähre ich mich gesund

Wie ernähre ich mich gesund? Wir zeigen Ihnen die 19 wichtigsten Tipps!

Artikel auf einen Blick Wie ernähre ich mich gesund: BenefitsKundenempfehlung:Wie ernähre ich mich gesund: Tipps1. Wie ernähre ich mich gesund: Ausgewogene Ernährung2. Wie ernähre ich mich gesund: Reduzieren Sie zugesetzten Zucker3. Je weißer das Brot,

Wie ernähre ich mich gesund? Das fragen sich manche, wenn sich das erste Bäuchlein nicht mehr durch das Superman-Kostüm kaschieren lässt. Wenn sie erste Anzeichen von Krankheiten verspüren. Oder wenn der Arzt negative Blutwerte attestiert. Doch was ist wirklich gesund? Was nicht? Wir zeigen Ihnen Ihre Feinde und Verbündeten im täglichen Kampf um die Hoheit im Gewichtsmeer. Wir erwecken den Gesundheitsapostel in Ihnen. 

Vielleicht denken sich noch ein paar: Ach, warum soll ich mich überhaupt gesund ernähren? Die Todeswahrscheinlichkeit eines jeden, liegt ja ohnehin bei 100 %. Da kann ich mir das letzte Sandwich (mit Pommes) auch noch reinhauen.

Das mag schon stimmen.

Für jene die das nicht so sehen. Aber einfach nicht wissen wie: Denen zeigen wir heute, wies richtig geht.

Hören Sie auf zu raten was gesund ist, sondern befolgen Sie unsere wissenschaftlich fundierten Empfehlungen.

Wie ernähre ich mich gesund

Wie ernähre ich mich gesund: Benefits

Wir zeigen Ihnen, wie Sie:

  • Vitalwerte verbessern
  • Fett gegen Muskeln tauschen
  • Gewicht reduzieren
  • Superkräfte entfesseln
  • Sich besser und aktiver fühlen
  • Ihre Performance in der Arbeit verbessern
  • Ihre Performance zuhause verbessern (😉)
  • Und das ohne Medikamente und Supplemente
  • Ohne nerviges Kalorienzählen
  • Und ohne Heißhungeattacken
  • Gibt doch nicht? Gibts doch!
  • Und als besonderen Boni, schenken wir Ihnen (wenn Sie die Empfehlungen brav befolgen) vielleicht sogar ein längeres Leben dazu.

So, das ist das Ziel.

Jetzt zeige ich euch den Weg.

Als besonderes Leckerli, für jene die bis zum Ende lesen  - überreichen wir den Braven 4  zusätzliche Tipps für einen gesunden Lebensstil. Diese gehen über die Ernährung hinaus  - und wurden bislang von uns streng geheim gehalten.

 

Da pumpert das Herz ja gleich vor Aufregung.

Deshalb spanne ich euch gar nicht mehr länger auf die Lauer.

Nur noch eine kurze Kundenempfehlung - und los gehts!

Kundenempfehlung:

Fred befolgte unsere Tipps fleißig und wurde hierdurch ein großer Fan der Bohnenpromenade.

Jetzt zeige ich Ihnen, wie auch Sie das schaffen.

Wie ernähre ich mich gesund: Tipps

1. Wie ernähre ich mich gesund: Ausgewogene Ernährung

Eins vorweg. Nichts ist verboten. Alles ist erlaubt.

Das freut doch jeden Gesundheitspilger, wenn deren Prediger ihm nichts verbietet.

Mein alter Freund Paracelsus  (er starb 1541 in Salzburg) wusste zum Beispiel schon vor langer, langer Zeit: Allein die Dosis macht das Gift.

Ausgewogenheit und Abwechslungsreichtum in der Ernährung führen demnach zum Erfolg.

Wer zusätzlich langsam und bewusst isst, fordert Genuss und Sättigungsempfinden.

2. Wie ernähre ich mich gesund: Reduzieren Sie zugesetzten Zucker

Wie ernähre ich mich gesund: Zucker macht dick

Kohlenhydrate sind lebensnotwendig. Raffinierter Zucker nicht. Raffinierter Zucker ist das Kryptonit, welches Ihre Superkräfte schwinden lässt. Er manövriert sich oft unbemerkt in Ihre Arterien und Zellen und täuscht dort Ihren Körper. Erst einmal von Ihnen aufgenommen, flutet dieser Strizzi nämlich unser Blut mit Glucose und erhöht so den Blutzuckerspiegel - explosionsartig. Um den dreisten Eindringling zu bekämpfen, sendet der Körper seinen besten Gefolgen aus - das Insulin. Dieses zeigt vollen Einsatz. Bekämpft den hohen Blutzuckerspiegel. Treibt die Glucose in die Zellen. Und verbrennt ihre Überreste im menschlichen Energiegenerator. "Haha, Mission complete",  denkt sich da vielleicht das siegreiche Insulin. Aber dem weit gefehlt.

Das Problem:  Viel Zucker - also niedrigmolekulare Kohlenhydrate - bringen das Gleichgewicht zwischen Insulin und Blutzuckerspiegel aus dem Häusl. Es entstehen hohe Blutzuckerspitzen, denen mit viel Insulin entgegengewirkt werden muss. Auf diesen"Zuckerschock" hin, verlangt der Körper sofort wieder nach Kohlenhydraten. Ein Sättigungseffekt tritt nur ganz kurz ein. Wir schwanken folglich den ganzen Tag zwischen Zuckerrausch und Heißhungerattacke. Darüber hinaus führt Insulin zu Fetteinlagerung.

Das Resultat: Wer den Körper aus dem Häusl bring, erntet Donner und Blitz. In diesem Fall treiben die Blutzuckerspitzen den Alterungsprozess an. Infolge dessen werden wir zunächst fett. Das Supergirlkostüm zwickt an allen Ecken und Enden. Anschließend kann es zu Diabetes II, Herzkreislauferkrankungen, Krebs und Demenz kommen. Zusätzlich "bohrt" Zucker Löcher in Ihre schönen weißen Zähne.

Deshalb minimieren Sie Zucker auf ein Minimum. Auch wenns noch so gut schmeckt.

"Zuckerverstecke"

Das fällt einem nicht immer leicht. Denn um Zucker effizient reduzieren zu können, müssen Sie ihn erst gut suchen.

Oft versteckt sich dieser Schlingel, wie einst im trojanischen Pferd, in Fruchtsäften, Sportgetränken, Saucen sowie Salatdressings. Ja neulich habe ich ihn sogar in natürlich gewonnenen Süßstoffe wie Honig, Ahornsirup und Agave gesehen.

Auch diese können unseren Blutzuckerspiegel beeinträchtigen. Auch diese machen uns fett.

3. Je weißer das Brot, desto schneller sind Sie tot

Wie ernähre ich mich gesund

Nicht nur Zucker führt zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Sondern auch einfache Kohlenhydrate (wie in Weißbrot). Für unseren Körper besteht zwischen Weißmehl und Zucker kein wesentlicher Unterschied. Nach Abtrennung von Schale und Keim vom Getreide,  bleibt kaum mehr als ein Schuss Glucose übrig. Die Vorteile von Vollkorn (B-Vitamine, Ballaststoffe, gesunde Fette) werden zugunsten technologischer Vorzüge bei der Verarbeitung geopfert. Das gilt auch für Nudeln, Couscous, Grieß und dergleichen.

Aktuelle Forschungen zeigen hingegen, dass Menschen, die viel Vollkorn essen, in der Regel gesünder sind und länger leben.

Zucker, Honig, Kuchen, Früchte, Brot, Nudeln, Vollkornbrot etc. Sie alle bestehen mehr oder weniger aus Kohlenhydraten. Der große Unterschied, warum die einen unserer Gesundheit zuträglich sind. Die anderen nicht. Verbirgt sich in der Komplexität der Kohlenhydrate. Je komplexer die Kohlenhydrate, desto länger ist unsere Verdauung mit der Aufspaltung beschäftigt. Desto hoher die Sättigung. Umso niedriger die Blutzuckerspitzen. Desto gesünder der Ernährungspilger. Dazu später noch mehr.

4. Verwenden Sie hochwertige Öle, Nusserl und Samen

Fett ist nicht gleich Fett. Gesättigte Fette aus Tieren treiben die Blutfettwerte inklusive Cholesterinspiegel (Stichwort LDL) in die Höhe. Hochwertige ungesättigte Fettsäuren (vor allem Omega-3-Fettsäuren) aus Pflanzen und fettem Fisch wirken diesen Prozess entgegen. Das "gute Cholesterin" (HDL) patrouilliert demnach in unserem Blut. Sammelt das Gfrast von "bösen Cholesterin" (LDL) ein  - und zeigt ihm den Weg nach draußen. Würde es das nicht machen, könnte sich dieser "Schmutzfink" in unseren Arterien als Plaques ablagern. Und auf diesem Weg allerlei Herzkreislaufbeschwerden verursachen. Aber auch Zucker kann im Körper in Fett umgebaut werden und unsere Arterien verstopfen.

Omega-3-Fettsäuren nehmen auch bei der Entwicklung des Gehirns einen wichtigen Part ein. So können Leinöl, Olivenöl, Kürbiskernöl und Rapsöl die Blutfettwerte normalisieren und uns gescheiter machen.

Auch in Leinsamen, Nüssen, europäischen Avocados und fettem Seefisch verstecken sich diese reinigenden Fette. 

Sparen Sie im Gegensatz an sichtbaren tierischem Fett und Industriesnacks. Vermeiden Sie, dass dieser Schmutzfink Ihre Arterien verkalkt und Sie "dumm" macht. Vergessen Sie nicht: Auch ungesunde Fette verstecken sich gerne. Zum Beispiel in Wurst, Käse, Back– und Süßwaren sowie Saucen, Chips, Fast Food und Fertiggerichten.

Entzündungen reduzieren

Übergewicht geht oft mit einer Entzündung des Gehirnes einher. Das Gehirn hat also "Schnupfen". Daraufhin kann es die Sättigungssignale nicht mehr "riechen". Auf diese Weise zieht Übergewicht wieder Übergewicht nach sich. Lindern wir diesen "Schnupfen" allerdings indem wir vermehrt Omega 3-Fettsäuren über die Nahrung zuführen, nimmt der "Schnupfen" ab. Sättigungssignale werden wieder registriert. Der Hunger verwindet.

Ungesunde Ernährung löst oft Übergewicht aus. Typisch bei Übergewicht - sowie im Alter sind dauerhaft erhöhte Entzündungswerte - obwohl keine Infektion und kein Schnupfen vorliegt. Diese Entzündungen kurbeln im Körper so gut wie jedes Altersleiden wie Arteriosklerose, Diabetes, Krebs, Demenz, Alzheimer,  etc an.

Neben Omega-3-Fettsäuren können Sie diese Entzündungen ebenfalls mit Kurkuma und Milchsäurebakterien (Joghurt) entgegnen.

5. Wie ernähre ich mich gesund: Fischi/Fischi

Wie ernähre ich mich gesund

Fettreicher Seefisch enthält viele gesunde Omega-3-Fettsäuren sowie Iod, Selen, Vitamin D. Jedoch siehts um unsere Meere nicht gerade rosig aus. Viele Gewässer sind stark überfischt. Das Ökosystem Meer wurde seit jeher als Auffangbehälter für Abfallstoffen von Industrie, Kläranlagen, etc. genutzt. Deshalb sammeln sich insbesondere bei großen fettreichen Fischen allerlei ungünstige Stoffe, wie Schwermetalle, Plastik uvm. an. Diese haben in Fischen meiner Meinung nach nichts verloren. Zusätzlich kommen viele Fische, die bei uns am Teller landen aus Aquakulturen. Die Fische aus diesen weisen teilweise hohe Gehalte von Antibiotika auf.

Deshalb würde meine persönliche Wahl hier auf heimische Kaltwasserarten fallen. Die weisen die vorteilhafte Eigenschaft kurzer Transportwege auf. Und liefern uns auch hochwertiges Eiweiß, Fett. Essen Sie 1-2-Mal pro Woche (à 150 Gramm). Falls Meerfisch, achten Sie auf einen nachhaltigen Wildfang.

6. Eiweiß und Ballaststoffe helfen bei der Sättigung

Eiweiß

Füttern wir Ratten mit einer Mischung aus 50 % Zucker (Kohlenhydrate) und 50 % Fett -  fressen diese quasi bis sie platzen. Eiweiße also Proteine im Gegensatz sättigen. Als Konsequenz nehmen Sie weniger Kalorien auf. Das Supermankostüm passt wieder.

Bevorzugt sollte Sie zu hochwertigen, pflanzlichen Proteinquellen greifen. Bohnen, Erbsen, Kichererbsen und Linsen sowie Nüsse, Samen und Pilze. Aber auch Joghurt oder Topfen stellen eine gute Quelle dar. Maximal 3 Eier pro Woche.

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind komplexe Kohlenhydrate. Sie verstecken sich hauptsächlich in pflanzlichen Lebensmitteln. Sie sättigen, justieren die Verdauung, bilden eine positive Darmflora und binden obendrein Giftstoffe. Dadurch regulieren sie Blutfett- und Blutzuckerwerte. Gute Quellen verbergen sich vor allem in Getreide und Getreideprodukten wie z. B. Vollkornbrot, Vollkornnudeln und Vollkornreis. Auch Kartoffeln, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte und Leinsamen enthalten reichlich Ballaststoffe. Mindestens 30 g am Tag wären erstrebenswert.

7. Essen Sie nichts, was nicht auch Ihre Großmutter als Essen erkannt hätte

Stellen Sie sich vor, Ihre Uromi würde ihren Einkaufswagen durch moderne Supermärkte schieben. Ich denke, sie wäre überfordert. Genauso überfordert bin aber auch ich manchmal, wenn ich mir die Fülle an Produkten ansehen. Sie sollen unser Leben bereichern und uns gesünder machen? Da könnten wir manchmal fast denken, es handelt sich um eine Wohltätigkeitsorganisation, die uns unsere Lebensmittel verkauft.

Leider nicht ganz. Supermärkte handeln nicht selbstlos. Vielmehr drücken die Supermärkte auf dem Weg zur Profitoptimierung viele evolutionäre "Knöpfe". So nützen sie unsere angeborene Vorliebe für Süßes, Salziges und Fettes aus. Diese kommen in der Natur selten vor. Deshalb schmecken sie uns ganz besonders. Für Lebensmittelchemiker sind sie wiederum äußerst billig und einfach in der Herstellung. Dementsprechend schädigen oft die billigsten Produkte, wie Chips, Süßigkeiten, Fertigpizza und -Nudeln, Wurst, Weißbrot, etc. die Gesundheit am nachhaltigsten - und die Umwelt. Und trotzdem wollen wir immer mehr.

Zusammengefasst: Sie treiben selbst die fitteste Omi ins Grab. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit dafür höher. Wenn Sie wollen, dass Ihre Omi (und Sie) noch länger Wagerl schieben. Füttern Sie sie nicht mit stark Verarbeitetem, welches nicht ohne lange Zutatenlisten auskommt. Vermeiden Sie Zusatzstoffe wie Konservierungs-, Farbstoffe und andere biologische Neuheiten.

Kurzum: Füttern Sie sie lieber mit echten, unverarbeiteten Lebensmittel (Real Food), die ohne Verpackung auskommen. Darüber hinaus können auch leicht verarbeitete Produkte wie Vollkornbrot, Haferflocken, Joghurt, Topfen usw. unser Leben bereichern.

8. Wie ernähre ich mich gesund: Bereiten Sie Lebensmittel kurz zu

Achten Sie auf kurze Gar– und Warmhaltezeiten. Denn bei vielen Vitaminen und gesundheitsförderlichen Substanzen zählt sprichwörtlich jede Sekunde. Mit zunehmender Dauer nehmen die meisten von ihnen fortwährend ab. Vermeiden Sie zudem beim Erhitzen das Verbrennen von Lebensmitteln und das Rauchen von Öl. In diesem Fall können sich schädliche Stoffe wie Acylamide oder Transfette bilden.

9. Wie ernähre ich mich gesund: Selbst kochen

Klar, selbst kochen kostet Zeit. Trotzdem: Wer selbst kocht, geht auf Nummer sicher. Denn wer weiß, was er/sie/es in den Kochtopf geschmissen hat, weiß auch genau - welche gesundheitsförderlichen Kräfte er/sie/es daraus zu schöpfen vermag. Die verlorene Zeit bekommen Sie später wieder in Form von Lebensqualität und -Zeit zurück. Wer regelmäßig verarbeitete Lebensmittel kauft und Essen geht, verliert hingegen den Bezug zu seiner Nahrung. Und muss sich von der Nahrungsmittelindustrie überraschen lassen.

10. Lass die Kuh auf der Weide

Es stimmt, Vegetarier und Veganer leben im Allgemeinen gesünder - und nachhaltiger. Wenn Ihnen beim Anblick einer Kuh  jedoch der Saft im Mund zusammenläuft - müssen Sie nicht gänzlich darauf verzichten.

Die ÖGE empfiehlt maximal 3-Mal Fleisch mit einer jeweiligen Portionsgröße von 100 - 150 Gramm. Das geschieht, weil sich gezeigt hat, dass Menschen, die viel Fleisch essen eine höhere Wahrscheinlichkeit aufweisen, an Herzkreislauferkrankungen oder Krebs zu erkranken. Woran liegt das? Zum einen einmal an den gesättigten Fetten die unsere Arterien veirstopfen. Zum anderen an der besonderern Art des Proteins. Vielleicht aber auch an den insgesamt ungesünderen Lebensstil, den Fleischfresser gegenüber Pflanzenfressern aufweisen. Oder einfach daran, dass Fleischfresser das Gemüse auf ihren Tellern liegen lassen und nur die Steaks und den Schweinsbraten essen. Es gibt bestimmt mehrere Gründe.

Was aber hier auf der Hand liegt: Insbesondere rotes sowie verarbeitetes Fleisch erwiesen sich in Studien oft als am ungesündesten. Deshalb plädiere ich, im Kontrast zur Ätkinson-Konkurrenz,  zu einem fundierteren Ansatz. Mein Expertentipp im Bezug auf Fleisch: Minimieren Sie verarbeitete Wurst, Geräuchertes und Gepökeltes  soweit es geht. Präferieren Sie bei Fleisch stets weißes, fettarmes Fleisch von Geflügel vor rotem fetten Fleisch von Rind und Schwein. Das schützt ebenfalls unser Klima.

Als Denkansatz: Würden wir uns an die Empfehlungen der ÖGE halten, würden wir pro Jahr 19,5 Kilogramm pro Person schnabulieren.

Aktuell verzehren hingegen die Deutschen etwa 60 Kilo. Auf den Tellern der Österreicher landen sogar 65 kg. Dann darf es euch auch nicht wundern, wenn ihr öfter krank seit. Ätsch.

11. Gib der Kuh eine Auszeit

Reduzieren Sie tierische Fette wie Butter, Schlagobers, Rahm und Käse. Ersetzten Sie diese indessen durch hochwertige pflanzliche Fette. Für diese Produkte muss sich Susi ganz schön anstrengen. Seien Sie so gut: Schonen Sie Ihre Zitzen.

12. Wie ernähre ich mich gesund: Pflanzen sind das neue Fleisch

Fleisch galt lange als prestigeträchtigstes Nahrungsmittel aufstrebender Nationen. Beim genaueren Hinschauen erkennen wir allerdings, dass vor allem Gemüse, Früchte und Hülsenfrüchte uns "groß und stark" machen. Sie liefern reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, Eiweiße und sekundäre Pflanzenstoffe. Laut Studien senken Obst und Gemüse das Risiko, an Wurst welcher Zivilisationskrankheiten zu erkranken.

Obendrein weisen Obst und Gemüse eine niedrigere Energiedichte auf. Sie nehmen also weniger Kalorien auf. Fühlen sich aber trotzdem satt. Ernähren Sie sich tunlichst bunt durch den Gemüsegarten. Denn die unterschiedlichen Farben von Pflanzen weisen auf verschiedene antioxidative Pflanzeninhaltsstoffe hin. Viele von ihnen beugen chronischen Erkrankungen vor. Jedoch jeder Inhaltsstoff auf eine andere Art und Weise. Versuchen Sie folglich täglich mindestens 3 Stück Gemüse oder Hülsenfrüchte - und 2 Stück Obst zu sich zu nehmen.

13. Salz reduzieren

Kochsalz (Natriumchlorid) regelt unter anderem den Wasserhaushalt und füllt eine wichtige Rolle bei Nervensystem, Verdauung und Knochen­aufbau aus.

Kurzgesagt: Salz ist cool - zu viel Salz uncool. Im Wesentlichen enthält Salz ein sehr liebesbedürftiges Ion - das Natrium. Nachdem es so lange trocken herumliegen musste, sehnt es sich wie kein zweites nach seiner großen Liebe - dem Wasser. Deshalb scharrt es in den Adern sehnsüchtig jeden Wassertropfen um sich und umarmt ihn innig. Leider vergisst es im Eifer des Gefechtes die Konsequenzen und wird gierig. Demgemäß entzieht zu viel Salz (Natrium) unseren Zellen Wasser während der Wassergehalt des Blutes ständig steig. Die Folge dieser einseitigen Liebesbeziehung: Das Blutvolumen dehnt sich aus. Daher ist in den Arterien zu wenig Platz. Der Blutdruck steigt. Der Arzt ruft.

Das muss nicht sein.

Aktueller Salzkonsum bei 2 TL

Eine Reduktion des durchschnittlichen Konsums auf 5-6 Gram (1 TL) hätte dieselbe Wirkung wie Blutdruck senkende Medikamente.

Vermeiden Sie stark gesalzene Lebensmittel, wie Fertigprodukte bzw. -Gerichte, Brot, Wurst- und Fleischwaren sowie Käse. Ersetzen Sie Salz durch reichlich Kräuter und Gewürze.

14. Wie ernähre ich mich gesund: Hören Sie auf Ihren Körper

Beobachten Sie Ihren Körper. Er wird Ihnen in vielen Fällen sagen, was er will. Essen Sie zum Beispiel Milch oder Weizen und Ihr Körper lässt am Klo nicht mehr davon übrig als ein flüssiges Plätschern. Dann wäre das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass Ihr Körper dieses Produkt nicht verträgt. Auch Baukrämpfe, Aufstoßen etc. könnten in diese Richtung gedeutet werden. Experimentieren und eliminieren Sie solche Lebensmittel, die Sie nicht vertragen.

15. Trinken Sie ausreichend

1,5 Liter Wasser oder zuckerfreie Tees um die Körperfunktionen aufrecht zu erhalten.

Wie ernähre ich mich gesund: Bonustipps Gesundheit

Sehr brav wart ihr bis jetzt. Ihr habt es doch wahrlich geschafft unsere "Wie ernähre ich mich gesund Tipps" bis zum Ende zu lesen. Gratulation von meiner Seite. Ihr habt euch unser Geschenk mehr als verdient.  

1. Keine Vitamintabletten - Nein, nein

Tabletten sind etwas für Kranke, Alte, Schwangere und Kinder. Bei allen anderen (mit einzelnen Ausnahmen) wird diese Delle in der Versorgung rein durch eine schlechte Ernährung verschuldet. Ergo liegt nichts näher, als die Versorgung durch eine gesunde Ernährung glattzubügeln. Es mag zwar stimmen, dass Personen die Vitamintabletten einnehmen gesünder sind. Das hat aber nichts mit den Tabletten per se zu tun. Vielmehr handelt es sich bei diesen Leuten um Menschen, die der Gesundheit einen hohen Stellenwert einräumen - sowie  wohlhabender und gebildeter sind. Deshalb ernähren sie sich im Generellen gesünder. Lediglich für Veganer gilt: Vitamin B12 nicht vergessen.

2. Sport machen

Das "bringts" in jeglicher Hinsicht. Zum einen, weil Bewegung Fett abbaut und Muskelmasse aufbaut. Zum anderen, weil die gewonnen Muskelmasse einen positiven Einfluss auf das Immunsystem hat. Zusätzlich verbrauchen Muskeln mehr Energie als Fettmasse und verbrennen so unseren Bauchspeck.

Zusammenfassend: Regelmäßiger Sport führt im Optimalfall dazu, dass Sie bei denselben Kilos, die Sie auf die Waage bringen, mehr essen können und weniger krank sind. Ziemlich cool diese Muskeln!

3. Die Kraft der Sonne

Im Idealfall bewegen Sie dabei aber Ihren Hintern nach draußen. Es ist zwar nicht die frische Luft, die Sie gesund macht. Vielmehr müssen Sie hier ein Loblied auf die Sonnenstrahlen anstimmen. Eine viertel Stunde täglich reicht, um uns langfristig ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und Depressionen zu vermeiden. Aber auch viele andere Körperfunktionen wie Knochenaufbau, Hormonausschüttung, Krebsprävention etc verdanken Sie der Sonne. Und das alles deswegen, weil durch sie die Vorstufe von Vitamin D in der Haut aktiviert wird. Insofern Sie Hände und Gesicht dieser heilenden Strahlung aussetzen. Also sagen Sie: Danke Sonne.

P.S.: Sonnencreme jedoch verhindert die Bildung.

4. Rauchen stoppen

Rauchen ist der größte Faktor bei der Entstehung von chronischen Lungenerkrankungen und Krebs. So alt wie diese alte Lady werden die wenigsten Raucher.

 

 

So und jetzt gehen Sie raus und verbreiten Sie unsere frohe Kunde. Helfen Sie auch anderen dabei, sich besser und stärker zu fühlen.

Teilen Sie den Bericht und Ihr werdet vielleicht zum Lebensretter.

 

Quellen:

https://www.ages.at/themen/ernaehrung/who-zucker-empfehlungen

http://www.euro.who.int/__data/assets/pdf_file/0007/350278/Fact-sheet-SDG-NCD-FINAL-25-10-17.pdf?ua=1

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30019766

https://www.oege.at/index.php/bildung-information/empfehlungen

https://www.thelancet.com/action/showPdf?pii=S0140-6736%2819%2930041-8

https://www.bmj.com/content/346/bmj.f1325

https://academic.oup.com/ajcn/advance-article-abstract/doi/10.1093/ajcn/nqz016/5475740?redirectedFrom=fulltext

https://www.ugb.de/ernaehrungsplan-praevention/omega-3-fettsaeuren-ins-essen/

https://www.springermedizin.de/mmw-fortschritte-der-medizin-1-2013/9287728

https://www.dge.de/index.php?id=52

Englert, Heike, Sigrid Siebert, Franziska Heine, Alwine Kraatz, Julia Mai, Theresia Schoppe, Corinna Tigges, und Alexandra Tölke. Vegane Ernährung. 1. Auflage. UTB Ernährungswissenschaften 4402. Bern: Haupt Verlag, 2016.

Kast, Bas. Der Ernährungskompass: das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung. 8. Auflage. München: C. Bertelsmann, 2018.

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