Lethal Tomato

Lethal Tomato

  Lethal Tomato – Tödliche Tomate: So eine Tomate ist schon eine beneidenswerte Frucht. Innen und außen einfach nur vorzüglich. Super Farbe, 1a Haut, und auch die Kerne sind einfach nur perfekt. Wenn da nicht dieses

 

Lethal Tomato – Tödliche Tomate:

So eine Tomate ist schon eine beneidenswerte Frucht. Innen und außen einfach nur vorzüglich. Super Farbe, 1a Haut, und auch die Kerne sind einfach nur perfekt. Wenn da nicht dieses grüne runde Etwas auf der Mitte der Oberseite wäre.

Dieses grüne runde Etwas in der Mitte ist der Strunk beziehungsweise der Strunkansatz der Tomate. Um diesen ranken sich unzählige Mythen. Eine davon ist, dass das Grüne von der Tomate giftig sein soll. Aber stimmt das auch?

 

Unreife Tomaten haben hohen Solaningehalt

Der Stoff, der für diese Mythe verantwortlich ist, heißt Solanin und ist ein Naturalkaloid, das bei Tomaten als Fraßschutz fungiert. 400 Milligramm dieses Stoffes können theoretisch tödlich sein. Bislang sind jedoch noch keine Todesfälle belegt. Ab 25 Milligramm kann es tatsächlich zu Kopfschmerzen, Durchfall, Erbrechen und Krämpfen führen. In einer unreifen, grünen Tomate (80 Gramm) könnte im absoluten Extremfall diese Menge enthalten sein.

 

Vergiftung unwahrscheinlich

Beim Kochen baut sich die Substanz zwar nicht ab. Allerdings bei der Reifung der Tomaten nimmt der Gehalt an Solanin stark ab. So lässt sich bei reifen Tomaten schlussendlich nur noch 1 Milligramm/100 Gramm messen. Wer die grünen Stellen von reifen Tomaten dann mitisst, fällt also nicht sofort Tod um – das dürften die meisten Menschen sicher auch aus Erfahrung gelernt haben. Sie müssten schon rund 30 mittelgroße reife Tomaten essen, um erste Symptome zu erleiden. Das sind dann wohl eher die Rahmenbedingungen eines Tomatenwettessens, als die einer gemütlichen Jause mit Freunden.

 

Reifung ausschlaggebend

Der Strunk ist nur eine kleine unreife Stelle auf einer mehr oder weniger großen Tomate. Grundsätzlich ist deshalb der Reifezustand der gesamten Tomate ausschlaggebender bezüglich einer potentiellen Gesundheitsgefahr, als der Solaningehalt des Strunkes alleine. Je reifer die Tomate als Gesamtes, desto ungefährlicher. Das gilt auch für von Natur aus grüne Sorten.

 

Den Sinnen vertrauen

PS: Bei gewissen Thematiken sollte man seinen Sinnen vertrauen, denn unreife Tomaten sind außer grün und hart auch noch eines: Bitter! Eine Kombination, die sie zum Verzehr äußerst unattraktiv macht. Wer 16 grüne, harte, bittere und unreife Tomaten davon isst (das ist die tödliche Dosis), dem muss klar sein: Er handelt mit Vorsatz!

 

Fragen Sie sich auch öfter: Wie ernähre ich mich gesund?  Dann sollten Sie unbedingt unsere 19 Tipps für eine gesunde Ernährung lesen.

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