7 Tipps gegen Lebensmittelverschwendung (für PROs)

Das ist die letzte Kategorie in einer Trilogie. Einer Trilogie von Beiträgen, die den kurz vor dem Abgrund stehenden und ungeschätzten Lebensmitteln gewidmet ist. Also passt noch einmal gut auf. Hier erfährt ihr das letzte

Das ist die letzte Kategorie in einer Trilogie. Einer Trilogie von Beiträgen, die den kurz vor dem Abgrund stehenden und ungeschätzten Lebensmitteln gewidmet ist. Also passt noch einmal gut auf. Hier erfährt ihr das letzte Mal, wie ihr Nahrungsmitteln helfen könnt.

Lebensmittel sparen für PROs

1. Foodsharing

Foodsharing rettet ungewollte und überproduzierte Lebensmittel in privaten Haushalten als auch in kleinen und großen Betrieben. Dazu vernetzen sich sowohl Gastronomen, Supermärkte, Bäcker als auch Privatpersonen um unverbrauchte Lebensmittel in einer unvergleichlichen Rettungsaktion zu befreien. Also einfach anmelden und schon kann dem Verschwendungswahnsinn ein Ende gesetzt werden: Foodsharing Österreich

2. Fairteller

Diese gehen unter anderen ebenfalls von der Initiative Foodsharing aus. In der Regel finden sich hierfür in verschiedenen Einrichtungen Kühlschränke und Abstellmöglichkeiten. In diese dürfen überzählige Lebensmittel eingestellt werden. So kann scheinbar unbrauchbar gewordenen Produkten neuer Glanz verliehen werden. Frei nach dem Motto: Wenn wir es selbst nicht mehr verbrauchen können, können wir immerhin noch anderen ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Dasselbe Spiel funktioniert auch umgekehrt.

3. Application Software (App)

To Good To Go

Lebensmittel haben nichts in der Mülltonne verloren. Die App Too Good To Go will überschüssiges Essen, das “zu gut zum Wegwerfen” ist, davor bewahren. Kurz vor Ladenschluss können deswegen teilnehmende Restaurants, Cafés und Bäckereien ihre “Reste” billiger anbieten. Auf diesem Weg kann der Verschwendung entschieden entgegengewirkt werden. 2016 in Dänemark eingeführt. Nun will diese App die ganze Welt zum Positiven verändern. Gut so, finden wir.

4. Sei ein Gärtner

Ziehe deine Lebensmittel selbst! Verwende dazu Kerne und Samen, die sonst in den Müll wandern würde!

5. FoodCoops Lebensmittelgemeinschaft

Bei einer FoodCoop handelt es sich um einen Zusammenschluss von Personen und Haushalten, die selbstorganisiert biologische Produkte direkt von lokalen Bauernhöfen, Gärtnereien, Imkereien etc. beziehen. Dadurch können Einkäufe gebündelt werden. Das führt dazu, dass hochwertige Lebensmittel oft sogar vergleichsweise billig gekauft werden können. Der Bauer kann mehr verkaufen. Die Kunden sind glücklich. Eine Win-win-Situation. Regionalität rettet dabei unsere Nahrungsmittel, indem auf dem kurzen Transportweg weniger “verschimmelt”. 

6. Überzeuge andere von einem sparsamen Umgang

Ja wir wissen, das ist die unsympathische Art Lebensmittel zu retten. Immerhin spielt keiner gerne den “Klugscheißer”. Doch um unserer Nahrung eine faire Chance zu verschaffen, müssen wir hin und wieder über unseren Schatten springen und andere überzeugen. Andererseits besteht die Möglichkeit, dass dem “Belehrten” sein Verhalten gar nicht bewusst war. Da wäre es doch schade, eine sich bietende Chance nicht zu nutzen.

7. Dumpstern

Das wohl fortgeschrittenste aller Lebensmittelrettungs-Instrumentarien. Springe dazu einfach in die Container und fische dein Abendessen aus den Untiefen der Lebensmittel-Intensivstation. Ihr werdet staunen, welche Köstlichkeiten sich in den dunklen Winkeln verbergen. Und wie schnell die Produkte durch euer Zutun von ihren anscheinenden Leiden genesen. Manche müsst ihr nur kurz mit etwas Wasser wiederbeleben. Schon wird aus dem Massengrab ein wahrer Gaumenschmaus.

Jetzt liegt es nur noch an euch, diese Tipps auch umzusetzen. Die Lebensmittel zählen auf euch.

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